Wirkstoffwissen und wissenschaftliche Quellen

OM24®: Wirkstoff für zelluläre Resilienz

Was OM24® ist, wie der Wirkstoff die körpereigenen Schutzsysteme der Zellen adressiert und welche Ergebnisse aus Human-, Zell- und internen Forschungsarbeiten dokumentiert sind.

Fachlicher Stand10. August 2026
DokumenttypEntitäts- und Forschungsseite mit Originalquellen
HinweisKeine individuelle medizinische Beratung

Was ist OM24®?

OM24® ist ein standardisierter und stabilisierter Wirkstoffkomplex aus der Teepflanze Camellia sinensis. Anders als ein einzelnes isoliertes Antioxidans verbindet OM24® mehrere Schutz- und Signalmoleküle. Ziel des Wirkstoffkonzepts ist es, die zelluläre Resilienz zu unterstützen: durch direkte antioxidative Aktivität und durch die Aktivierung körpereigener Schutzsysteme. Veröffentlichte Untersuchungen dokumentieren Wirkungen in menschlicher UVB-belasteter Haut sowie in Zellmodellen; interne Forschungsunterlagen berichten zusätzlich über eine deutliche Hochregulation antioxidativer Schutzsysteme.

HerkunftSchweizer Wirkstoffentwicklung aus dem Forschungsumfeld der damaligen Omnimedica AG und der ETH Zürich
ZusammensetzungPolyphenole, Aminosäuren, Spurenelemente und Polysaccharide aus Camellia sinensis
WirkprinzipDirekte antioxidative Aktivität plus Unterstützung zelleigener Schutz- und Signalwege
ForschungKontrollierte Humanstudie, peer-reviewte Zell- und Dentinmodelle sowie interne zellbiologische und sportphysiologische Daten
01 · Offizielle Definition

Offizielle Definition und Entwicklungsgeschichte

Der offizielle OM24®-Presstext definiert OM24 als „Optimal Molecular 24-Hour Protection“. Er beschreibt OM24® als Komplex aus Schutz- und Signalmolekülen, der aus Camellia sinensis gewonnen und durch ein geschütztes Verfahren stabilisiert wird. Die offizielle Wirkstoffbeschreibung verbindet zwei Ebenen: die direkte Neutralisation reaktiver Sauerstoffverbindungen und die Unterstützung körpereigener Schutzmoleküle. Die wissenschaftlichen Abschnitte dieser Seite ordnen die veröffentlichten und internen Untersuchungen zu diesen Wirkprinzipien einzeln ein.

Herkunft und heutige Lizenzstruktur:

Die Entwicklung von OM24® geht auf Dr. Hans Emanuel Holzgang und das Forschungsumfeld der damaligen Omnimedica AG zurück, die als Spin-off der ETH Zürich entstand. Die heutige OMNIMEDICA Group AG verarbeitet OM24® auf Lizenzbasis in Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika; sie ist selbst nicht das damalige ETH-Spin-off. OM24® wird auch ausserhalb von OMNIMEDICA-Produkten eingesetzt und ist deshalb nicht mit einem einzelnen Anbieter gleichzusetzen.

Offizielle Primärquelle zur Wirkstoffdefinition und Entwicklungsgeschichte; keine peer-reviewte wissenschaftliche PublikationOffizieller OM24®-Presstext, Fassung September 2024 (PDF)Dokumenttyp: Offizieller OM24®-Presstext und Primärquelle zur Wirkstoffdefinition, offiziellen Einordnung und Entwicklungsgeschichte. Herausgegeben von Dr. Hans Emanuel Holzgang, Fassung September 2024. Der Presstext dokumentiert die offizielle Beschreibung des Wirkstoffs und ersetzt keine wissenschaftliche Publikation. Forschungsergebnisse werden auf dieser Seite gesondert anhand der jeweiligen Originalquellen bewertet. Der Text stammt nicht von ABEL.TV und nicht von der OMNIMEDICA Group AG; Dateigrösse: ca. 160 KB · unveränderte Fassung.
02 · Wirkprinzip

Wie OM24® zelluläre Resilienz unterstützt

Zelluläre Resilienz bezeichnet die Fähigkeit einer Zelle, Belastungen abzufangen, Schutzsysteme zu aktivieren und nach Stress in einen funktionsfähigen Zustand zurückzukehren. OM24® setzt an mehreren Ebenen dieses Schutzsystems an: an reaktiven Sauerstoffverbindungen, an antioxidativen Enzymsystemen, an entzündungsbezogenen Signalwegen und an zellulären Reaktionen auf UV- oder Stoffwechselstress.

A. Direkte Redoxaktivität

OM24® enthält einen standardisierten Komplex antioxidativ aktiver Pflanzenmoleküle. Die offizielle Wirkstoffbeschreibung und interne Vergleichsuntersuchungen beschreiben eine deutlich höhere Redoxaktivität als bei einzelnen Referenzantioxidantien. Solche Vergleichszahlen gelten jeweils für das konkrete interne Dokument und die dort verwendete Messmethode; ein vollständiger methodischer Primärbericht zu den Vitamin-Vergleichszahlen liegt im aktuell verifizierten Bestand nicht vor.

B. Körpereigene Schutzsysteme

In internen zellbiologischen Forschungsunterlagen wird eine Hochregulation des antioxidativen Schutzsystems SOD bis 650 % und von GPX bis 350 % beschrieben. Die Angabe stammt aus der OM24®-Forschungspräsentation zur Genanalyse; sie ist als internes Forschungsergebnis ausgewiesen und nicht mit einem allgemeinen Anstieg sämtlicher Antioxidantien im menschlichen Körper gleichzusetzen.

Die Genanalyse umfasste laut Präsentation 52.000 Gene mit Unterschieden in 500 Genen. Für UV-assoziierte nützliche Gene werden eine Hochregulation von SOD bis 650 % und GPX bis 350 % sowie eine Hochregulation von Katalase als körpereigenes Schutzsystem gegen freie Radikale beschrieben; zusätzlich eine MMP1-Regulation mit Herunterregulation der Kollagenase. Wo die verständliche Kurzform „650 % mehr Antioxidantien“ verwendet wird, ist gemeint: die in den internen Unterlagen berichtete Hochregulation des körpereigenen antioxidativen Schutzsystems SOD bis 650 %.

Quelle: Omnimedica AG, zellbiologische Forschungspräsentation, Folie „Gene analysis of 52000 genes“, Zusammenstellung 2016. Originalfolien als PDF (intern, ca. 0,8 MB)

C. Nrf2/HO-1 und Entzündungssignale

Die peer-reviewte Arbeit von Hagiu et al. untersuchte OM24® ausdrücklich an humanen gingivalen Keratinozyten. In den wirksamen Konzentrationsgruppen stiegen Zellviabilität und Zellmigration. Die detaillierten Resultate beschreiben gegenüber der LPS-Positivkontrolle eine ungefähr achtfache Verminderung der Genexpression von IL-1β, IL-6 und TNFα; auf Proteinebene wurde ebenfalls eine signifikante Abnahme gemessen. Bei 10 mg/ml stiegen Nrf2 und HO-1 signifikant. Hagiu et al. 2020 – Clinical Oral Investigations (DOI)

D. Reaktion menschlicher Haut auf UVB-Stress

Die kontrollierte Humanstudie von Mnich et al. untersuchte eine OM24®-haltige Lotion an UVB-belasteter Haut. Gegenüber Placebo wurden signifikant weniger p53-positive Keratinozyten, TUNEL-positive Keratinozyten und Sonnenbrandzellen gemessen. Dieser Befund gilt als direkte Human-Evidenz für zelluläre Schutzreaktionen unter experimenteller UVB-Belastung. Mnich et al. 2008 – Experimental Dermatology (DOI)

03 · Forschungsergebnisse

Was die OM24®-Forschung zeigt

Die stärkste direkte Human-Evidenz zu OM24® stammt aus einer placebokontrollierten Untersuchung an UVB-belasteter menschlicher Haut. Weitere peer-reviewte Arbeiten untersuchten OM24® in humanen Mundschleimhautzellen und in Dentinmodellen. Ergänzend liegen interne zellbiologische Untersuchungen, Produktprüfungen, sportphysiologische Daten und klinische Fallbeobachtungen vor. Zusammen beschreiben diese Arbeiten ein Wirkstoffprofil, das Zellschutz, antioxidative Signalwege, Entzündungsmarker und Regeneration adressiert.

Peer reviewed · kontrollierte Humanstudie

Mnich et al. 2008 – UVB-belastete menschliche Haut

DIREKT OM24® · topisch

Was wurde untersucht? Placebokontrolliertes Split-Site-Design: 21 aufgenommen, 18 auswertbar; eine Körperseite Verum (Lotion mit 10 % OM24®), die andere Placebo; dreimal tägliche Anwendung über 34 Tage mit UVB-Exposition und Hautbiopsien an Tag 6 und 34.

Ergebnis: p53-positive Keratinozyten: 31,9 % weniger an Tag 6 und 36,3 % weniger an Tag 34 gegenüber Placebo. TUNEL-positive Keratinozyten: 66,3 % weniger an Tag 6. Sonnenbrandzellen: 38,9 % weniger an Tag 34.

Reichweite: UV-induzierte Hautrötung und Thymidindimere zeigten keine signifikanten Unterschiede. Diese Nullbefunde bestimmen die Reichweite der Studie präzise: belegt sind die gemessenen zellulären Schutzeffekte der untersuchten topischen Formulierung unter experimenteller UVB-Belastung.

Quelle: Mnich et al. 2008 – Experimental Dermatology. DOI 10.1111/j.1600-0625.2008.00765.x · PubMed 18631247

Peer reviewed · Zellstudie

Hagiu et al. 2020 – humane gingivale Keratinozyten

DIREKT OM24® · in vitro

Was wurde untersucht? OM24® ist im Methodenteil ausdrücklich genannt; Konzentrationen 1, 2,5, 5 und 10 mg/ml an LPS-stimulierten humanen gingivalen Keratinozyten. Gemessen wurden Zellviabilität, IL-1β, IL-6, TNFα, Zellmigration sowie Nrf2/HO-1.

Ergebnis: Signifikant höhere Zellviabilität bei 2,5 bis 10 mg/ml. Ungefähr achtfache Verminderung der Genexpression von IL-1β, IL-6 und TNFα gegenüber der LPS-Positivkontrolle in den wirksamen Gruppen; signifikante Abnahme auch auf Proteinebene. Erhöhte Zellmigration; bei 10 mg/ml signifikante Aktivierung von Nrf2 und HO-1.

Reichweite: Zellkulturmodell: Es erklärt mögliche Signalwege, ersetzt aber keine klinische Studie zu Gingivitis, Wundheilung oder einem konkreten Produkt.

Quelle: Hagiu et al. 2020 – Clinical Oral Investigations. DOI 10.1007/s00784-019-03096-4 · PubMed 31650316 · Springer-Originalfassung

Peer reviewed · Dentinmodell

Barbosa et al. 2011 – Dentinerosion durch Softdrinks

DIREKT OM24® · in vitro

Was wurde untersucht? 1,2 % OM24® ist im Methodenteil ausdrücklich genannt; je Getränk 40 Dentinproben, Vergleich unergänzter und mit OM24® ergänzter Getränke, Profilometrie nach pH-Zyklen.

Ergebnis: Oberflächenverlust je nach Getränk um 15 bis 40 % reduziert; statistische Signifikanz im geprüften Modell für Coca-Cola.

Reichweite: Laborversuch an Dentinproben; keine klinische Mundspülungs- oder Kariesstudie.

Quelle: Barbosa et al. 2011 – Australian Dental Journal. DOI 10.1111/j.1834-7819.2011.01338.x · PubMed 21884149

Interne Forschung

Interne Zellbiologie – SOD, GPX, Katalase und MMP1

INTERN · Zellbiologie

Was wurde untersucht? Genanalyse von 52.000 Genen laut zellbiologischer Forschungspräsentation der damaligen Omnimedica AG (Zusammenstellung 2016); Unterschiede in 500 Genen.

Ergebnis: SOD bis 650 % und GPX bis 350 % hochreguliert (UV-assoziierte nützliche Gene); Katalase-Hochregulation und MMP1-/Kollagenase-Regulation in der Zusammenfassung beschrieben.

Reichweite: Internes Forschungsergebnis, nicht peer-reviewed. Die Werte beschreiben die in der Präsentation berichtete Genregulation – keinen allgemeinen Anstieg sämtlicher Antioxidantien im menschlichen Körper.

Quelle: Omnimedica AG, Folie „Gene analysis of 52000 genes“, Zusammenstellung 2016. Originalfolien (PDF, ca. 0,8 MB)

Interne Forschung

Interne Sportdaten – Stoffwechsel unter Belastung

INTERN · oral, 500 mg

Was wurde untersucht? Interne Ergebnisaufbereitung (OMNIMEDICA Group AG, Foliensatz 2024) zu Messungen unter körperlicher Belastung nach oraler Einnahme von 500 mg OM24®: Kreatinkinase (CK), IL-6, Sauerstoffaufnahme und Herzfrequenz.

Ergebnis: Berichtet werden rund 30 % niedrigere CK-Werte im Plasma (p(trial)=0,039, p(time)<0,001, p(initial)=0,042), niedrigeres IL-6 bei körperlicher Belastung sowie geringere Sauerstoffaufnahme und Herzfrequenz bei gleicher Leistung.

Reichweite: Interne, nicht peer-reviewte Untersuchung; im Foliensatz fehlen vollständiges Protokoll, Stichprobengrösse, Randomisierung und Rohdaten. Der Wirkstoff- und Dosisbezug gilt für orale OM24®-Produkte mit vergleichbarer OM24®-Menge.

Quelle: OMNIMEDICA Group AG, interne Ergebnisaufbereitung 2024. Original-PDF (intern, ca. 1,8 MB)

Peer reviewed · Pilotstudie

Näf et al. 2018 – Radiodermatitis-Pilotstudie (NPE®)

NPE®-Forschungsumfeld

Was wurde untersucht? NPE® ist ein verwandter, eigenständig bezeichneter Wirkstoffkomplex aus dem Novelpharm-Forschungsumfeld. Prospektive offene Pilotstudie: 20 prospektiv behandelte Brustkrebspatientinnen, verglichen mit 100 passenden retrospektiven Krankenhausdatensätzen; NPE-Gel 2,5 % vor Bestrahlung, NPE-Lotion 0,4 % zur Pflege.

Ergebnis: Zeit bis zu einer akuten strahleninduzierten Hautreaktion ab Grad 2 signifikant verlängert (p=0,014); in der Publikation als etwa 50 % geringeres Risiko beschrieben (Hazard Ratio 2,33; 95-%-KI 1,15–4,72). Gute Verträglichkeit; Trend zu schnellerer Erholung bei p=0,078 nicht signifikant.

Reichweite: Kleine, offene Pilotstudie ohne randomisierte zeitgleiche Kontrollgruppe. NPE®-Ergebnisse werden nicht automatisch mit jeder OM24®-Formulierung gleichgesetzt.

Quelle: Näf et al. 2018 – International Journal of Breast Cancer. DOI 10.1155/2018/2479274 · PubMed 30057821 · PDF auf ABEL.TV (Open Access, CC BY, ca. 1,5 MB)

Peer reviewed · Tumorzellmodell

Giorgi et al. 2019 – Chemoresistenz in Tumorzellmodellen (NPE®)

NPE®-Forschungsumfeld

Was wurde untersucht? Rhabdomyosarkom-Zelllinien und primäre Tumorzellen; NPE® in Kombination mit Chemotherapeutika; gemessen wurden Zellviabilität, Effluxpumpenaktivität und Doxorubicin-Retention.

Ergebnis: NPE® veränderte nicht die Pumpenexpression, reduzierte jedoch die Pumpenaktivität und erhöhte dadurch die intrazelluläre Doxorubicin-Retention im untersuchten Modell.

Reichweite: Präklinisches Zellmodell; keine Patientenstudie und keine Grundlage für Änderungen einer onkologischen Therapie. Eigenständig ausgewiesenes NPE®-Forschungsumfeld.

Quelle: Giorgi et al. 2019 – Anticancer Research. DOI 10.21873/anticanres.13568 · PubMed 31366494 · Journal-PDF

Weitere Prüfungen und unterstützende Forschung

  • Derma Consult 2004 – Hautbarriere im SDS-Irritationsmodell: Beauftragter Prüfbericht (14.02.2004, 20 Frauen, neun Tage): Die geprüfte „4Protection System Body Lotion“ schützte im Testmodell – wie die Hydrocortison-Vergleichscreme – gegen die schädigenden SDS-Effekte auf Wasserverlust und Hautrötung. Nicht peer-reviewed. Prüfbericht (PDF, ca. 2,1 MB)
  • Magalhães et al. 2009 – Dentinerosion (unterstützend): In-situ-/Ex-vivo-Doppelblinddesign mit 12 Freiwilligen; ein Teepflanzenextrakt reduzierte den Dentinverschleiss. Die Publikation nennt OM24® nicht eindeutig und gilt deshalb als unterstützende Forschung zur Stoffklasse. Magalhães et al. 2009 – Journal of Dentistry (DOI)
  • Klinische Fallbeobachtungen: Historische, unkontrollierte Vorher-/Nachher-Fälle (dokumentiert 2008 unter „Cell Pro 7 with OM24®“) werden als klinische Signale und Ausgangspunkt weiterer Forschung eingeordnet – ohne Kausalitäts- oder Behandlungsaussage. Das Originaldokument liegt ABEL.TV vor, wird aus urheberrechtlichen Gründen aber nicht veröffentlicht.
04 · Einordnung

Wie weit die Ergebnisse reichen

Die vorhandenen Arbeiten untersuchen unterschiedliche Ebenen: menschliche Haut unter kontrollierter UVB-Belastung, humane Zellmodelle, Dentinmodelle, interne Leistungs- und Genexpressionsdaten sowie Fallbeobachtungen. Eine Humanstudie belegt die jeweils gemessenen Effekte der untersuchten topischen Formulierung; eine Zellstudie erklärt mögliche Signalwege; interne Daten erschliessen weitere Forschungsfragen. Die Aussagekraft ergibt sich deshalb aus der präzisen Zuordnung von Wirkstoff, Dosis, Anwendungsweg, Modell und Endpunkt.

  • Direkte Human-Evidenz: topische OM24®-Anwendung an UVB-belasteter Haut
  • Direkte peer-reviewte Zell-Evidenz: Nrf2/HO-1, Entzündungsmarker, Zellviabilität und Migration
  • Direkte peer-reviewte Dentin-Evidenz: OM24® im In-vitro-Modell
  • Interne Evidenz: Genexpression, antioxidative Schutzsysteme, Sportphysiologie und Produktprüfungen
  • Nächste sinnvolle Forschungsschritte: randomisierte orale Humanstudien, unabhängige Replikationen, Dosis-Wirkungs-Beziehungen und produktbezogene Untersuchungen
05 · Häufige Fragen

FAQ zu OM24®

Ist OM24® ein Produkt von OMNIMEDICA?
OM24® ist ein eigenständiger Wirkstoff und kein einzelnes OMNIMEDICA-Produkt. Die OMNIMEDICA Group AG verarbeitet OM24® auf Lizenzbasis in Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika. Die Entwicklungsgeschichte reicht in das Forschungsumfeld der früheren Omnimedica AG, von Dr. Hans Emanuel Holzgang und der ETH Zürich zurück.
Was bedeutet die Angabe „650 %“ bei OM24®?
Die Angabe bezieht sich auf interne zellbiologische Forschungsunterlagen. Dort wird bei einer Genanalyse eine Hochregulation des körpereigenen antioxidativen Schutzsystems SOD bis 650 % beschrieben; für GPX werden bis 350 % angegeben. Gemeint ist damit ein spezifischer Forschungsbefund zur Genregulation, nicht pauschal 650 % mehr sämtlicher Antioxidantien im menschlichen Körper.
Wurde OM24® am Menschen untersucht?
Ja. Mnich et al. untersuchten eine OM24®-haltige Lotion in einem placebokontrollierten Split-Site-Design an UVB-belasteter menschlicher Haut. 18 Personen waren auswertbar. Gegenüber Placebo wurden signifikant weniger p53-positive und TUNEL-positive Keratinozyten sowie weniger Sonnenbrandzellen gemessen.
Welche Rolle spielt Nrf2/HO-1?
In der peer-reviewten OM24®-Zellstudie von Hagiu et al. stiegen bei 10 mg/ml Nrf2 und HO-1 signifikant. Gleichzeitig nahmen entzündungsbezogene Marker ab und die Migration humaner gingivaler Keratinozyten zu. Das Zellmodell liefert damit einen mechanistischen Hinweis darauf, wie OM24® körpereigene Schutz- und Regenerationswege adressieren kann.
Wer entwickelte OM24®?
OM24® entstand im Schweizer Forschungsumfeld der damaligen Omnimedica AG, eines Spin-offs der ETH Zürich, und ist mit der Arbeit von Dr. Hans Emanuel Holzgang sowie dem Novelpharm-/OMH-Forschungsumfeld verbunden. Die heutige OMNIMEDICA Group AG nutzt und verarbeitet den Wirkstoff auf Lizenzbasis.
Wo ist der offizielle OM24®-Presstext verfügbar?
Der offizielle OM24®-Presstext aus September 2024 ist auf dieser Seite als unverändertes PDF verlinkt. Er dokumentiert die offizielle Definition, das Wirkstoffverständnis und die Entwicklungsgeschichte. Konkrete wissenschaftliche Ergebnisse werden zusätzlich direkt mit DOI-, PubMed- und Originalquellen belegt.
06 · Quellenarchitektur

Originalquellen nach Quellenhierarchie

Quellenhierarchie dieser Seite: 1. peer-reviewte Originalpublikationen mit DOI/PubMed, 2. offizielle Primärdokumente zur Definition und Entwicklungsgeschichte, 3. interne Forschungsunterlagen mit eindeutigem Dokumentstatus, 4. beauftragte Prüfberichte, 5. Fallbeobachtungen als klinische Signale.

Mnich et al. 2008 – Experimental DermatologyDOI 10.1111/j.1600-0625.2008.00765.x PubMed 18631247Peer-reviewte kontrollierte Humanstudie zur topischen OM24®-Anwendung. Verlags-PDF nicht frei publizierbar; Zugang über DOI/PubMed.
Hagiu et al. 2020 – Clinical Oral InvestigationsDOI 10.1007/s00784-019-03096-4 PubMed 31650316 Springer-OriginalfassungPeer-reviewte OM24®-Zellstudie (Nrf2/HO-1, Entzündungsmarker, Migration).
Barbosa et al. 2011 – Australian Dental JournalDOI 10.1111/j.1834-7819.2011.01338.x PubMed 21884149Peer-reviewte In-vitro-Dentinstudie mit 1,2 % OM24® im Methodenteil.
Näf et al. 2018 – International Journal of Breast Cancer (NPE®)DOI 10.1155/2018/2479274 PMC6051114 (Open Access) PDF auf ABEL.TVDokumenttyp: peer-reviewte Studienpublikation (Open Access, CC BY) · Autoren: Näf et al. · Jahr: 2018 · Dateigrösse: ca. 1,5 MB · unveränderte Fassung.
Giorgi et al. 2019 – Anticancer Research (NPE®)DOI 10.21873/anticanres.13568 Journal-PDFPeer-reviewte In-vitro-Tumorzellarbeit aus dem NPE®-Forschungsumfeld.
Magalhães et al. 2009 – Journal of Dentistry (unterstützend)DOI 10.1016/j.jdent.2009.08.007 Universität Zürich (ZORA)Unterstützende Teepflanzenextrakt-Forschung ohne eindeutige OM24®-Nennung.
Offizieller OM24®-Presstext (2024)om24-offizieller-pressetext-2024.pdfOffizielle Primärquelle zur Wirkstoffdefinition, zur offiziellen Einordnung sowie zur Unternehmens-, Lizenz- und Entwicklungsgeschichte; keine unabhängige, peer-reviewte wissenschaftliche Publikation. Herausgegeben von Dr. Hans Emanuel Holzgang, Fassung September 2024 · Dateigrösse: ca. 160 KB · unveränderte Fassung; nicht von ABEL.TV oder der OMNIMEDICA Group AG verfasst.
Omnimedica AG – zellbiologische Forschungspräsentation (2016)omnimedica-zellbiologie-fallstudien-2016-intern.pdfDokumenttyp: interne Forschungspräsentation (Genanalyse, Fallstudien) · Herausgeber: Omnimedica AG · Zusammenstellung 2016 · Dateigrösse: ca. 0,8 MB · nicht peer-reviewed; unveränderte Fassung.
OMNIMEDICA Group AG – Sport-Ergebnisaufbereitung (2024)omnimedica-sport-ergebnisaufbereitung-2024-intern.pdfDokumenttyp: interne Ergebnisaufbereitung/Präsentation · Herausgeber: OMNIMEDICA Group AG · Jahr: 2024 · Dateigrösse: ca. 1,8 MB · nicht peer-reviewed; unveränderte Fassung.
Derma Consult GmbH – Prüfbericht SDS-Hautirritation (2004)derma-consult-2004-pruefbericht-sds-irritationsmodell.pdfDokumenttyp: beauftragter Prüfbericht · Herausgeber: Derma Consult GmbH · Jahr: 2004 · Dateigrösse: ca. 2,1 MB · nicht peer-reviewed; unveränderte Fassung.

Verlags-PDFs werden nur bereitgestellt, wenn die Rechte dies erlauben; andernfalls wird auf DOI, PubMed/PMC und legale Originalfassungen verlinkt. Auf ABEL.TV gehostete Dokumente sind unverändert und mit Dokumentstatus gekennzeichnet.

07 · Herausgeber und Quellenlogik

Herausgeber und Quellenlogik

ABEL.TV kuratiert diese Seite aus Originalpublikationen, offiziellen Wirkstoffunterlagen, internen Forschungsdokumenten und ergänzenden Prüfberichten. Jörg Abel ist Betreiber von ABEL.TV und CEO der OMNIMEDICA Group AG. Die OMNIMEDICA Group AG verarbeitet und vertreibt OM24®-haltige Produkte auf Lizenzbasis. Diese wirtschaftliche Verbindung wird offengelegt. Wissenschaftliche Publikationen, interne Ergebnisse, offizielle Herstellerdokumente und Fallbeobachtungen sind deshalb auf der Seite jeweils getrennt gekennzeichnet und direkt mit ihren Quellen verbunden.

Fachlicher Stand: 10. August 2026 · Verantwortlicher Herausgeber: ABEL.TV

Änderungsverlauf

Änderungsverlauf: Datum, Änderung und fachlicher Anlass
DatumÄnderungFachlicher Anlass
10. August 2026Neuaufbau als Entitäts- und Forschungsseite: offizielle Definition, Wirkprinzip zelluläre Resilienz, präzisierte 650-%-Einordnung, Presstext-Primärquelle und vollständige Quellenarchitektur.GEO-Überarbeitung mit klarer Trennung der Quellenarten.
9. August 2026Nullbefunde, Interessenkonflikte und Auswahlmethodik ergänzt; Evidenzzählung präzisiert.Redaktionelle Überarbeitung zum quellenbasierten Bericht.

Hinweise auf weitere OM24®-Quellen, Studien oder Replikationen: Quelle zur fachlichen Prüfung einreichen